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Hallo!
Beim ersten Lauf zum IXS Europa Cup am Monte Tamaro startete ich in meine Rennsaison 2011.
Wie immer sollte das erste Rennen im Tessin eine Standortbestimmung sein: passt die Form? In der Vorbereitung alles richtig gemacht? Und - was bringen die anderen Fahrer im hochkarätig besetzten Starterfeld?
Was das Material angeht, muss ich mir keine Gedanken machen - dank der phänomenalen Unterstützung von Trek, Toxoholic's, Adidas Eyewear und dem Trek Bicycle Store München ist dort alles im grünen Bereich.
Und das Top-Material wurde auch direkt auf eine harte Probe gestellt: der Wettergott war am Freitag äusserst ungnädig und machte die ohnehin lange und schwierige Strecke noch anspruchsvoller. Trotzdem brachte ich meine Trainingsläufe gut runter, blieb sturz- und verletzungsfrei. Viele andere Fahrer wurden von der selektiven Strecke aussortiert und beendeten ihr Rennwochenende im Hubschrauber der Schweizer Luftrettung...
Am Samstag zur Qualifikation das gleiche Bild: Regen, schwierige Streckenverhältnisse, viele Stürze und Ausfälle. Ich liess mich von den Wetterkapriolen nicht beeindrucken und fokussiert mich voll auf meinen gezeiteten Lauf - ein Fahrfehler im ersten Streckenabschnitt kostete jedoch eine gute Platzierung. Rang 56 war das magere Ergebnis.
Abhaken und volle Konzentration auf den Rennlauf am Sonntag war die Devise. Das Wetter spielte auch mit und die Tessiner Sonne sorgte für eine deutlich fahrbarere Strecke.
Mit dem Wechsel von Regen auf Sonne wollte auch ich leistungsmässig den Schalter umlegen.
Um 14:38 Uhr war Showtime. Das Ziel: ein Lauf unter 5:00 Minuten. In der ersten Kurve dann der herbe Dämpfer: falsche Linienwahl und als Quittung ein voller Steher.
Im Mittelteil riskierte ich alles, um den Zeitverlust zu kompensieren und lieferte da die beste Leistung meines gesamten Rennwochenendes. Auch im letzten Streckendrittel wollte ich alles geben und wurde erneut komplett ausgebremst - falsche Linie und damit alle Hoffnungen auf eine gute Platzierung dahin.
Im Ziel stand schliesslich ein enttäuschender 54. Rang zu Buche - eine herbe Enttäuschung aber auch der absolute Ansporn, beim nächsten Rennen wieder eine Top-Leistung abzuliefern.
Leider hat mich in der darauf folgenden Woche eine Überlastung im Kniegelenk lahm gelegt. Nach etlichen Arztbesuchen und einem MRT lautet die Diagnose: Quetschung des Außenminiskus. Drei Wochen Sportverbot sind die Konsequenz des Ganzen und eine weitere Geduldsprobe stellt sich mir in den Weg. Widerwillig muss ich also das Rennen in Todtnau vorbeiziehen lassen und jetzt mit Hilfe von Physio-, und Elektrotherapie mein Knie bis zum Dirtmasters Festival in Winterberg wieder aufzutrainieren.
Der Fahrplan bis dahin ist weiterhin klar: trainieren, perfektionieren, fokussieren. Ich möchte euch schliesslich vom nächsten Rennen etwas positivere News mitbringen....
Bis dahin,
Euer Felix